Tinnitus Wahrnehmung, Habituation und Retraining Therapie

Informationen für Tinnitusbetroffene

Jonathan Hazell F.R.C.S., Clinical Director, The Tinnitus and Hyperacusis Centre London W1N 1PE   UK

Wie wir hören

Bewußte Wahrnehmung von Geräuschen findet nahe der Oberfläche des Gehirns statt, wenn ein Muster elektrischer Signale, über den Hörnerv vom Ohr kommend, an einem Punkt etwas unterhalb der Hörrinde eintrifft. Der Hörnerv besitzt etwa 10.000 unterschiedliche Fasern, und die Muster von elektrischen Signalen in diesen Fasern werden mit anderen Mustern, die im Hörspeicher enthalten sind, verglichen. Die Cochlea (Innenohr), die die Schallwellen in diese Muster elektrischer Signale umwandelt, ist ein überraschend dauter Ort, an dem beständig mechanische und elektrische Aktivitäten in 17.000 Haarzellen stattfinden. Das kann heutzutage mit empfindlichen Empfängern computergestützt beobachtet werden.

Was wir gewöhnlich hören, ist eine Folge von Tönen, als Sprache oder Musik. In früher Kindheit werden in dem informationshungrigen, aber noch relativ leeren Hörspeicher neue Geräuscheindrücke festgehalten. Danach findet ein ständiges Vergleichen der vom Ohr kommenden Muster mit den bekannten des Speichers statt. Jedesmal wenn das vom Ohr kommende Muster mit einem im Hörspeicher befindlichen übereinstimmt, hören wir einen Ton. Die Zusammenstellung dieser übereinstimmenden Muster startet einen Bewertungsprozeß. Ein anderer Bereich des Gehirns, nahe dem Hörzentrum, ordnet dem Gehörten eine Bedeutung zu und interpretiert Sprache. Falls es eine fremde Sprache ist, können wir sie zwar hören doch ihre Bedeutung nicht verstehen.



Die Bedeutung von Geräuschen

Geräusche sind von enormer Wichtigkeit bei der Überprüfung unseres Umfeldes. Das Gehör von Tieren (die wegen Raubtierangriffen beständig um ihr Leben fürchten müssen) muß ganz speziell und besonders fein sein. Die Fähigkeit von Tieren, ein außerordentlich scharfes Gehör zu entwickeln, mit dem sie geringe Geräusche eines Angreifers über große Entfernungen wahrnehmen können, trug zum Überleben der Arten bei. Diese Warnsignale erzeugen heftige Angst und lösen entsprechende Aktionen aus, den sogenannten Überlebensreflex, um diesem Angriff zu entgehen. Manche Geräusche können als Warnsignale identifiziert werden, andere hingegen lösen Gefühle von Sicherheit oder Vergnügen aus. Wir erfahren das tagtäglich mit Geräuschen, indem uns einige erschrecken, wie ein Signalhorn, und andere beruhigen, wie Musik oder Naturgeräusche.

Die Hörbahnen in unserem Hirn sind vielfältig mit dem Limbischen System verbunden, das für Emotionen und Lernen zuständig ist. Jeder Ton, den wir hören und dessen Bedeutung wir lernen, bekommt ein "emotionales Etikett" angeheftet, das sich von Zeit zu Zeit ändern kann, je nachdem wie wir uns selbst gerade fühlen und in welchem Zusammenhang wir ihn hören. Zum Beispiel kann der Ton des Fernsehers eines Nachbarn akzeptabel oder unangenehm und aufdringlich sein, abhängig davon, ob er einem lieben Freund oder Angehörigen gehört oder jemandem, den wir aus irgendwelchen Gründen nicht mögen.



Die Bedeutung des Tinnitusgeräusches

Ungefähr 85 Prozent derjenigen, die Tinnitus haben, empfinden ihn nicht als aufdringlich, störend oder angsteinflößend (was die unter Tinnitus Leidenden kaum glauben können). Der Grund hierfür ist weniger, daß die Qualität oder die Lautheit des Tinnitus unterschiedlich ist, denn wir haben herausgefunden, daß der Tinnitus bei den durch ihn beunruhigten und bei den durch ihn nicht beunruhigten Personen tatsächlich sehr ähnlich ist. Der hauptsächliche Unterschied besteht darin, daß diejenigen Tinnitus lästig finden, die ihn als eine Bedrohung bewerten und so verstehen oder zumindest als ein Ärgernis, keinesfalls aber als etwas von geringer oder keiner Bedeutung. So wie ein Tier, das durch das Geräusch eines Angreifers alarmiert ist und sich um zu überleben nur noch auf das Geräusch konzentriert, so sind auch diejenigen, die Tinnitus als Bedrohung oder Warnsignal betrachten, unfähig etwas anderes zu tun, als auf ihn zu horchen. Das ist ein Teil vom Mechanismus, den die Menschen zur Selbsterhaltung entwickelt haben, was aber in dieser Situation ganz klar zu unseren Ungunsten wirkt.

Viele Menschen mit Tinnitus beklagen den Verlust der Stille, etwas was sie vorher besonders schätzten und genossen.



Tinnitus als neue Erfahrung

Wenn Tinnitus erstmalig auftritt, ist es ein neues Signal, von dem kein Muster im Speicher vorhanden ist und das folglich nicht zugeordnet werden kann. Jedes neue Erlebnis kann infolge eines Verlustes an "Status Quo" und einer Änderung des bisher stabilen Zustandes (als eine Änderung des physiologischen Gleichgewichts) ein Unbehaglichkeitsgefühl erzeugen. Solange keine ordentliche Bewertung, was Tinnitus wirklich bedeutet, durchgeführt wird, wird er mit verständlichem Mißtrauen betrachtet. Viele "Leidende" empfinden infolge dieser Mechanismen nur eine geringe Belästigung durch Tinnitus, doch kann diese ausreichen, ein Bedürfnis nach Hilfe hervorzurufen.



Tinnitus als Bedrohung

Für viele Tinnituspatienten ist ihr Tinnitus ziemlich bedrohlich. Manche Menschen fürchten, ihr Tinnitus bedeutet für sie, sie hätten irgendeine ernsthafte Krankheit.

Es gibt Patienten, die sind besorgt, daß Tinnitus möglicherweise einen Hirntumor, ein Blutgerinnsel oder eine schwere Geistesstörung ankündigen könnte ("es treibt mich zum Wahnsinn"). Diese Ängste sind nahezu immer unbegründet. Viele Menschen fürchten, daß Tinnitus lauter wird, auf ewig anhält und nicht geheilt werden kann. Selbst die Vorstellung, daß Tinnitus in jemandes "Recht auf Stille" eindringt, begründet eine Bedrohung, sehr ähnlich die der territorialen Invasion, wie sie die Tiere erleben. Oftmals wird befürchtet, daß Tinnitus fortwährend Ruhe und Frieden, die Konzentration bei der Arbeit, ruhige erholsame Aktivitäten und nachts die Fähigkeit zu schlafen stören wird.

Unglücklicherweise werden diese Befürchtungen noch durch professionelle Ratschläge verstärkt. Noch immer geben viele Ärzte und andere Professionelle den Patienten den Hinweis, daß nichts gegen Tinnitus getan werden kann und er nicht weggeht.

Auch trifft man die Befürchtung mancher Menschen an, daß Tinnitus ihr Gehör beeinträchtigt, obgleich der Tinnitus eher die Folge einer leichten Höreinbuße sein kann als umgekehrt. Auf jeden Fall sind die bedrohlichen Qualitäten des Tinnitus übertrieben.

Letztendlich sind viele Tinnitusleidende ärgerlich über die Behandlung, oder den Mangel an Behandlung, oder den ungeeigneten Rat, den sie erhielten. Mitunter fühlen Sie sich schuldig, eine Behandlung zugelassen zu haben, die sie für die Ursache ihres Tinnitus halten.

Furcht, Zorn und Schuld sind sehr mächtige Emotionen, die dazu da sind, die Aktivität für den Reflex zur Überlebensstrategie zu verstärken und folglich auch erheblich die Aufmerksamkeit auf den Tinnitus. Nach unserer Erfahrung bessert sich der Tinnitus, wenn der Patient diese Gefühle überwindet und aufhört, Gedanken über Ungerechtigkeiten zu wälzen.



Tinnitus als phobischer Zustand.

Bei manchen Patienten mündet die extreme Angst vor Tinnitus in einen phobischen Zustand, wie bei der Angst vor Spinnen, Fröschen, engen Räumen, dem Fliegen, usw. Viele der an Tinnitus Leidenden haben ebenfalls derartige Phobien mit vermutlich gleich wirkenden Mechanismen. In jeglichem phobischen Zustand sollte ein langsamer Prozeß der Desensibilisierung durchgeführt werden, der mit dem gefürchteten Objekt konfrontiert, um es zunächst zu tolerieren und später als ein normales Phänomen zu akzeptieren, das in keiner Weise bedrohlich ist. Viele Aspekte der Tinnitus-Retraining-Therapie basieren auf dieser Technik.

Bei vielen Menschen ist die Reaktion auf Tinnitus nicht sehr stark, wenngleich auch negativ. Verärgerung und Unwohlsein bestehen. Auch wenn keine starken Gefühle ausgelöst werden, wird doch das Limbische- und autonome System stimuliert, ablehnende und aggressive Gefühle zu erzeugen, die die Lebensqualität mindern. Diese Qualitäten des Tinnitus, die Menschen dazu veranlassen, Hilfe zu suchen, liegen außerhalb des Hörmechanismus und können deshalb auch nicht durch einen rein audiologischen oder ohrbezogenen Therapieansatz erreicht werden.



Tinnitus Retraining Therapie

Erfolgreiche Tinnitusbehandlung in unserer Klinik beruht auf Umschulen (retraining) und Wiedererlernen (relearning). Sobald der Tinnitus seine unheimliche Bedeutung verloren hat, wie laut er auch sein mag und wie unangenehm er scheinen mag, beginnt er sich doch zu vermindern, und in vielen Fällen wurde er für längere Zeitrume nicht mehr gehört. In den meisten Fällen sind die festgefügten Meinungen schwer zu verändern. Das unbewußte Hörsystem zu schulen, Tinnitus als etwas zu akzeptieren, das natürlich vorkommt, das nicht lebenslang Folter und Verzweiflung bedeutet, das weder eine Bedrohung noch ein Warnsignal ist, kann Monate und mitunter Jahre in Anspruch nehmen. Solch ein Retraining sollte von Fachleuten eines multidisziplinären Teams mit Erfahrung in diesem Bereich begleitet werden.

Bei Personen, bei denen Ängste oder Depressionen bereits bestanden haben oder mit dem Tinnitus zusammen bestehen, kann es länger dauern, bis sie ihre Gefühle gegenber ihrem Tinnitus verändern.



Wenn wir über Retraining sprechen, dann meinen wir damit nicht eine abstrakte Lernübung. In dem für das Hören zuständigen unterbewußten Teil unseres Gehirns, nach dem Innenohr, aber noch bevor bewußtes Wahrnehmen von Tönen stattfindet, sind Nervenzellenverbindungen (neuronale Netze) darauf programmiert, auf der Grundlage der "Notwendigkeit zum Hören", Signale aufzunehmen.

Das kann man sich so vorstellen, wie wir ausnahmslos den Klang unseres eigenen Namens oder eine ferne Autohupe wahrnehmen, hingegen das Geräusch des Regens, der auf das Dach prasselt, oder der Woge, die an den Strand schlägt, womöglich nicht. Retraining-Therapie beinhaltet das Rückstellen von programmierten Inhalten dieser Netzwerke, die selektiv die "Naturlaute" des Innenohres aufnehmen, weil sie als bedrohlich, entweder für das Leben oder für die Lebensqualität, identifiziert wurden.

Tinnitus Retraining beinhaltet zunächst das Herausfinden, was den Tinnitus tatsächlich verursacht hat. Das beginnt mit einer richtig durchgeführten Untersuchung durch einen Ohrspezialisten, gefolgt von einer vollständigen Erläuterung (für den Patienten*), was im Ohr und Gehirn vorgeht, um das Tinnitusgeräusch zu erzeugen. Spezialisten, die selbst glauben, Tinnitus ist ein "Ohr"-Phänomen, können hierbei nicht helfen. Wir befinden uns in einer schwierigen Situation, in der die klassische Ausbildung noch stark vorherrscht, für die der Tinnitus die Folge eines Innenohrschadens ist. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß die Tinnitusgeräusche, die wir als stressig, Lebensqualität beeinträchtigend und scheinbar nicht enden wollend interpretieren, in Wirklichkeit Naturgeräusche sind, die aus dem Ohr kommen. Oftmals sind sie durch Haarzellenaktivität erzeugt, die lebenslang schon immer da war, aber als Ergebnis winziger Veränderungen bei der neuronalen Abstimmung im Gehirn nun fälschlich als Bedrohung identifiziert werden. Bei entsprechendem Counselling (oder Retraining) durch Experten knnen wir selbst festgefügte Ansichten, daß Tinnitus eine bedrohende und unangenehme Erscheinung ist, die nicht geändert werden kann, dennoch verändern.



Habituation der Reaktionen und der Wahrnehmung

Die Anwesenheit eines beständig bestehenden Stimulus bewirkt gewöhnlich eine Gewöhnung (Habituation), wobei das Individuum stetig abnehmend auf den Stimulus reagiert, soweit er nicht speziell negativ besetzt ist. Für Tinnitus bedeutet das, daß er dann nicht mehr zu hören sein wird, selbst wenn man auf ihn achtet. Retraining Therapie kann dies erreichen. Obgleich dieser Prozeß sehr lange dauert (oftmals 2 oder mehr Jahre), so wird der Tinnitus nach Therapiebeginn doch zunehmend weniger unangenehm (selbst wenn er gleich laut ist).

Diesen Vorgang nennt man Habituation der Reaktionen. Danach wird Tinnitus über größere Zeiträume leiser und verschwindet schließlich oder wird zu einem natürlichen Teil der Hintergrundgeräusche, dem "Sound of Silence" (Geräusch der Stille). Das ist die Habituation der Wahrnehmung.





Hörminderung und Tinnitus

Ein Beitrag des Ohres zum Tinnitus liegt dann vor, wenn eine Hörminderung vorhanden ist, auch wenn sie ganz gering ist oder nur im Hochtonbereich liegt. Jedes Bemühen angestrengt zu hören kann die Verstärkung der Tonsignale im unterbewußten Teil des Gehirns bewirken, wodurch auch die Tinnitussignale von der Cochlea leichter aufgenommen werden können. Aus diesem Grunde ist es wichtig, jede Hörminderung, so gering sie auch sei, mit entsprechenden Hörhilfen als Teil einer umfassenden Tinnitusbehandlung zu korrigieren. In einigen Fällen spielen Veränderungen an der Innenohrfunktion bei der Auslsung von Tinnituserscheinungen eine wichtige Rolle (z.B. Morbus Menire, Akustiktrauma), jedoch der Retrainingansatz wirkt unabhängig vom auslösenden Faktor.

Wichtig ist, zwischen der Rolle des Ohres beim Erscheinen von Tinnitus (z.B. Disco-Tinnitus) und der Rolle der zentralen Verarbeitung im Gehirn für das bestimmende Verharren von Tinnitus und die emotionale Reaktion darauf zu unterscheiden.

Trotz der Bedeutung von Hörminderung zeigte sich bei einer kürzlich durchgeführten Studie an den Patienten unserer Tinnitusklinik, daß es keinen bedeutsamen Unterschied im Hörvermögen zwischen der Tinnitusgruppe und der Bevölkerung allgemein gab.



Geräte für "Weißes Rauschen"

Geräuschgeräte für weißes Rauschen (früher Masker genannt) haben nun eine veränderte Rolle zu spielen. Tinnitusmaskierung wurde bisher in dem Sinne als nützlich betrachtet, da es einfach (während der Anwendung) den Tinnitus unhörbar machte. Tatsächlich stellte sich das als kontraproduktiv heraus, da Tinnitus, als das Objekt der Schulung in Habituation, für die Gewöhnung hörbar sein muß, damit sie sich einstellen kann. Die Gewöhnung an ein Signal ist dann nicht möglich, wenn es wegen Abwesenheit nicht wahrzunehmen ist.

Wesentlich bessere Langzeitresultate knnen erzielt werden, wenn weißes Rauschen mit niedriger Intensität angewandt wird und der Tinnitus gleichzeitig gehört werden kann. Weißes Rauschen enthält alle (hörbaren) Frequenzen und stimuliert dadurch ganz behutsam alle Nervenzellen dieser unterbewußten Netzwerke, wodurch eine leichtere Programmierbarkeit oder Rückstellbarkeit möglich wird, damit Tinnitussignale weiterhin nicht mehr empfangen werden.



Stille ist keineswegs goldwert

Heller und Bergman führten 1953 ein Experiment durch, bei dem sie 80 normalhörende Personen für jeweils 5 Minuten in einem schalldichten Raum plazierten und sie baten, über das Gehörte zu berichten. 93 Prozent berichteten, Tinnitus gehört zu haben, obgleich keiner von ihnen vorher eine derartige Erfahrung hatte. Das Hervortreten von Tinnitus ist in hohem Maße von Stille abhängig, wodurch er häufig erstmalig nachts in einem gut abgeschirmten Schlafzimmer oder ruhigen Wohnzimmer gehört wird. Das Verbleiben von Tinnitus hängt von der ihm gegebenen Bedeutung ab, aber ebenfalls vom Kontrast, den er zur Hörumgebung darstellt. Kontrast trägt wesentlich zur Intensität jeder Wahrnehmung bei.

Deshalb wird eine kleine Kerze in der Ecke eines großen abgedunkelten Raumes besonders hell erscheinen, solange das Flutlicht nicht angeschaltet wird, das sie praktisch unbemerkbar macht. Tinnituspatienten sollten extreme Stille meiden, und zur Vermeidung dieses Kontrastes wird in Retraining-Programmen häufig weißes Rauschen eingesetzt. Natürlich haben auch viele Tinnituspatienten Hyperakusis (reagieren empfindlich auf externe Geräusche) und suchen aus diesem Grunde besonders stille Plätze auf. Somit sind sie in dieser Beziehung ihr schlimmster Feind!

Obgleich die Anwendung von weißem Rauschen allein das Unbehagen vorbergehend etwas erleichtern kann, ist doch die Chance für eine dauerhafte Befreiung nur mit dem Retrainingansatz gegeben. Wenn die festgefügten Meinungen über die Bedrohlichkeit des Tinnitus aufrecht erhalten werden, wird der Überlebensmechanismus im Unterbewußtsein sicherstellen, daß der Tinnitus beständig beobachtet wird.

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Übersetzung des Textes : www.ucl.ac.uk/~rmjg101/tinnitus1.html vom 17.07.96

RFCDEES-96/7/23



Literaturhinweise

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